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Finden Sie den idealen Ort fürs Wohnen im Alter – Home 60

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Auf home60.ch finden Sie in wenigen Schritten freie Alters- und Pflegezentren, Seniorenresidenzen und Seniorenwohngemeinschaften in der ganzen Schweiz.

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H1 H2 H3 H4 H5 H6
30 9 126 12 0 0
  • [H1] Suchauftrag
  • [H1] Wohngemeinschaften und Unterstützung im Alltag
  • [H1] Finden Sie jetzt den idealen Ort für das Wohnen im Alter
  • [H1] Helle 4.5-Zim­mer-Al­ters­woh­nung für Per­so­nen ab 60 Jah­ren in Vol­kets­wil
  • [H1] Home60.ch wird in die Action Map des Migros-Pio­nier­fonds auf­ge­nom­men!
  • [H1] Neues Leben in lee­ren Zim­mern
  • [H1] Ein­zig­ar­ti­ges, gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­des Wohn­pro­jekt
  • [H1] Neu: Wohn­an­ge­bot in Lin­dau am Boden­see
  • [H1] Gemein­sam Woh­nen in einer WG: mit wel­chem Ver­trag?
  • [H1] Wo auch im Alter die Musik spielt
  • [H1] Drei Gründe für eine Wohn­ge­mein­schaft
  • [H1] Neues Ange­bot: Erho­lungs- und Kur­fe­rien in drei Reka Dör­fern
  • [H1] Eine Mit­be­woh­ne­rin im Hand­um­dre­hen gefun­den!
  • [H1] Häus­li­che Pflege braucht mehr als warme Worte
  • [H1] Zwei attrak­tive 2-Zim­mer Senio­rin­nen-A­part­ments per 1. Juni und 1. August 2024 oder nach Ver­ein­ba­rung
  • [H1] Grün­den Sie eine Alter­s-WG
  • [H1] Wohn­at­mo­sphäre für Demenz­kranke
  • [H1] Vier gewinnt!
  • [H1] Wie wol­len Sie im Alter leben?
  • [H1] Das Woh­nen im Alter neu den­ken
  • [H1] Neues Ange­bot: Gäs­te­zim­mer in der (Pa­ra-)Ho­tel­le­rie!
  • [H1] Per­so­nen gesucht: Repor­tage über Alters­ar­mut
  • [H1] Freie Zim­mer in einer WG mit Gar­ten
  • [H1] Wohn­ge­mein­schaft dank home60-­Pro­fil gegrün­det
  • [H1] Dank unse­rem Such­auf­trag einen Platz gefun­den!
  • [H1] Fach­stelle Zürich im Alter: Ein Inter­view
  • [H1] Bache­l­or­ar­beit «Fa­mi­li­en­ban­de» - Was schul­den wir unse­ren Eltern/Gross­el­tern?
  • [H1] Das Zusam­men­le­ben neu erfin­den
  • [H1] Der Such­auf­trag: Unsere zen­trale Dienst­leis­tung für Sie
  • [H1] Ihr Pro­fil: Wohn­ge­mein­schaf­ten und Unter­stüt­zung im All­tag
  • [H2] Newsletter
  • [H2] Veranstaltungskalender
  • [H2] Altersinstitutionen mit freien Plätzen in Ihrer Region
  • [H2] Blog & News
  • [H2] Ratgeber – Nützliche Tipps fürs Wohnen im Alter
  • [H2] Erfolgsgeschichten
  • [H2] Direkte Links
  • [H2] Ausgewählte Angebote für Sie
  • [H2] Dies sind unsere Partner
  • [H3] Einsamkeit über die Lebensspanne – Zusammenhänge und Interventionsmöglichkeiten
  • [H3] Schwerhörigkeit
  • [H3] Wie chronische Ohrgeräusche und akustische Phantome die Ruhe im Alter stören
  • [H3] Gelingendes Altern durch Sport
  • [H3] Dancing Through Life: Promises and Pitfalls of Creative Movement Engagement for Healthy Ageing (in English)
  • [H3] Biologische Zyklen: Von Mikrosekunden bis zu Jahrhunderten – Einblicke in die Rhythmen des Lebens
  • [H3] Elisabeth, 92, Zürich
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Alterszentrum
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in das Alterszentrum?
  • [H3] Der Grund für den Eintritt war das Alter. Eigentlich hätte ich länger zuhause leben können, aber ich wollte diesen Schritt nicht zu spät machen und hatte eine Vorahnung dass sich meine Gesundheit irgendwann verschlechtern könnte. Im gleichen Jahr des Eintrittes bin ich gestürzt und habe mir einen Rückenwirbel gebrochen. Zum Glück war ich bereits im Alterszentrum. Mein Ziel war, dass ich in der Nähe von meinem Zuhause ein Altersheim finde. Heute wohne ich 10 Minuten zu Fuss von meinem früheren Zuhause.
  • [H3] Was bevorzugen Sie: Einzel- oder Doppelzimmer?
  • [H3] Einzelzimmer, ein Doppelzimmer möchte ich nicht.
  • [H3] Wenn Sie etwas am Betreuungsangebot, der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Ich bin zufrieden. Ich habe alles was ich brauche. Die Tochter besucht mich fast jeden Tag, sie arbeitet neben dem Alterszentrum. Mein Sohn kommt oft zu Besuch und kümmert sich um die finanziellen Angelegenheiten.
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Früher malte ich Mandala. Ich hatte im Alterszentrum sogar eine Ausstellung und Vernissage in der Kafeteria. Ausserdem strickte ich viel. Ich gehe täglich um 6.45 Uhr gleich nebenan in die Morgenmesse. Ich mache gerne Kreuzworträtsel, schaue Quizsendungen, Fernsehreportarten, Sport und Politik. Ich gehe täglich spazieren. 1x wöchentlich jasse ich aber die Jassfreunde sterben aus.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Eigentlich haben sich die Kontakte nicht viel verändert. Viele Freunde und Nachbarn sind aber verstorben.
  • [H3] Mit wem verbringen Sie am meisten Zeit?
  • [H3] Mit der Tochter. Ich komme mit allen gut aus im Heim. Ich gebe mir Mühe alle Namen der Bewohner-/innen im Heim zu kennen. 
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Dass ich gesund bleibe und weiterhin keine Medikamente brauche.
  • [H3] Haben Sie in Ihrem Leben etwas Ausserordentliches erlebt? 
  • [H3] 1940 habe ich die Oberstufe abgeschlossen und wollte nach England gehen um Dolmetscherin zu werden. Wegen dem Krieg war das aber nicht möglich. Dann machte ich während 2.5 Jahren eine Lehre als Verkäuferin. Weil mich die Sprachen weiterhin interessiert haben, ging ich noch ins Welschland und in den Tessin.
  • [H3] Bruna, 83, Zürich
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Alterszentrum
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in ein Alterszentrum?
  • [H3] Ich habe 50 Jahre mit meinem Mann in einer Wohnung im Triemliquartier gewohnt. Vor 10 Jahren ist mein Mann verstorben. Die Liegenschaft im Triemli wurde abgerissen und ich wollte keine neue Wohnung mit Alter 81 suchen. Eine Kollegin wohnte bereits im Alterszentrum und meine Tochter unterstützte mich beim Entscheid in ein Alterszentrum zu gehen.
  • [H3] Was bevorzugen Sie: Einzel- oder Doppelzimmer?
  • [H3] Einzelzimmer (das war für mich eine Grundvoraussetzung für den Eintritt)
  • [H3] Wenn Sie etwas am Betreuungsangebot, der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Es ist alles perfekt, ich bin rundum glücklich. Einzig wenn meine Tochter mich besuchen kommt, muss sie 2-3 Tage ins Hotel in Zürich. Früher hatte es im Alterszentrum ein Gästezimmer.
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Lesen (v.a. Romane, Zeitungen), Spaziergänge machen, Fernsehen, Werken und kleine Beschäftigungen im Heim.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Keine grossen Veränderungen. Meine Tochter wohnt im Tessin. Viele Freunde sind verstorben.
  • [H3] Mit wem haben Sie am meisten Kontakt?
  • [H3] Mit meiner Tochter, sie ruft mich jeden Abend an und fragt wie es mir geht.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Gute Gesundheit und dass mental alles in Ordnung ist.
  • [H3] Niklaus, 79, Winterthur
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Mehrgenerationenhaus
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in ein Mehrgenerationenhaus?
  • [H3] Früher wohnte ich mit meiner Familie in einem Einfamilienhaus. Am Schluss wohnte ich alleine. Ich dachte daran nach Winterthur zu ziehen. Es gab ein Hearing von einem Architekt über ein Mehrgenerationenhaus. Am Anfang war ich nicht so überzeugt. Es gab noch eine weitere Versammlung. Ein Verein mit guter Perspektive und Bezug zu Winterthur machte mir einen guten Eindruck. Das Konzept einer Gemeinschaftssiedlung hat mir sehr entsprochen. Ich bin dem Verein beigetreten und war in der ganzen Entwicklungsphase aktiv dabei. Es gab noch Projekte in Zürich und anderen Orten. Das Konzept selbstverwaltetes Mehrgenerationenhaus mit Gemeinschafts- und Nebenräumen und einem Restaurant in nachhaltiger Bauweise hat mich beeindruckt. Ein Haus mit Garten alleine für mich war einfach nicht mehr sinnvoll.
  • [H3] Welche Eigenschaften sollte ein Mehrgenerationenbewohner/in für diese Art von Wohnen mitbringen?
  • [H3] Man sollte sich einbringen und flexibel sein.
  • [H3] Wenn Sie etwas an der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Mich stört gar nichts. Ich habe mir das Wohnen/Leben in der Planungsphase ziemlich genau so vorgestellt wie es ist. Ich hatte erwartet, dass ich zu den jüngeren Bewohnern mehr Kontakt hätte. Dies hält sich aber in Grenzen.
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Ich bin oft in der Werkstatt. Ich habe u.a. einen Tisch gebaut und ein Möbel für das Restaurant in der Siedlung. Zudem male ich auch. Ich gehe regelmässig auf Bergwanderungen oder radfahren.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Dort wo ich früher wohnte, hatte ich eher wenig Kontakte die ich beibehalten habe. Hier habe ich neue Kontakte geschlossen. Meine Beziehungen sind eher lose. Bei uns gibt es auch einmal pro Monat ein gemeinsames Essen mit den Bewohnern meines Hausteils. Jeder nimmt etwas mit fürs Buffet und andere Gemeinschaftsanlässe.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Mir ist es wohl und ich möchte hier bleiben. Ich könnte mir vorstellen, dass ich später auf die Spitexdienste zurückgreifen würde.
  • [H3] Ist eine Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus für jedermann/frau erschwinglich oder gibt es finanzielle Hürden? Z.B. Eigenkapital?
  • [H3] Ja, ich finde schon. Ich bin von einem Haus mit 220 Quadratmeter hierhergezogen und wollte nicht in eine 2.5 Zimmerwohnung sondern leiste mir 3.5 Zimmer. Es gibt wenn nötig auch finanzielle Unterstützung für die Kapitalbeteiligung.
  • [H3] Jeanine, 77, Thalwil
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Ich wohne in einer Mietwohnung in Thalwil.
  • [H3] Sie sind auf der Suche nach einer altersgerechten Zweizimmer-Wohnung in Thalwil und Region. Wie gehen Sie vor?
  • [H3] Die Suche ist sehr schwierig und zeitaufwendig. Ich bin bei drei Baugenossenschaften auf der Warteliste. Zudem habe ich bei Plattformen im Internet ein Suchabo. Bis jetzt hatte ich noch keinen Erfolg.
  • [H3] Wer unterstützt Sie bei der Wohnungssuche?
  • [H3] Ich bin Mitglied beim Mieterverband Zürich von welchem ich eine Liste mit Adressen von Baugenossenschaften, Vereinen und Stiftungen erhalten habe.
  • [H3] Sie möchten so lange wie möglich selbständig wohnen. Wie holen Sie sich Unterstützung wenn Sie zum Beispiel krank sind?
  • [H3] Ich habe via die Plattform www.home60.ch ein eigenes Profil erstellt wo ich Personen suche welche mich bei Bedarf unterstützen können, zum Beispiel beim Einkaufen oder beim Bilder aufhängen an einer Ausstellung. Ich hatte Glück und eine Frau aus der Region hat mich kontaktiert. Sie hat mir freiwillig Hilfe angeboten wenn ich Unterstützung brauche. Ich bin sehr froh, dass ich auf diesen Kontakt jederzeit zurückgreifen kann.
  • [H3] Wie verbringen Sie Ihren Alltag?
  • [H3] Ich nähe gerne Kleider, unternehme Wanderungen und Malen ist meine Hauptbeschäftigung seit knapp 40 Jahren. Ich male abstrakt, satirisch und klassisch. Seit den 90-er Jahren mache ich Ausstellungen.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Ich würde gerne meine Bilder an weiteren Ausstellungen präsentieren.
  • [H3]  
  • [H3] Agnes, 92, Zürich
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Alterszentrum
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in ein Alterszentrum?
  • [H3] Mein Mann hatte im 2008 einen Oberhalsschenkelbruch. Er musste ins Triemlispital und dort direkt in das jetzige Alterszentrum. Ich bin mit meinem Mann hiergekommen damit wir zusammen sind. Jeder hatte ein Einzelzimmer. Wir verbrachten zwei Jahre im Heim bis er verstorben ist.
  • [H3] Was bevorzugen Sie: Einzel- oder Doppelzimmer?
  • [H3] Einzelzimmer
  • [H3] Wenn Sie etwas am Betreuungsangebot, der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Ich bin mit meiner Situation zufrieden.
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Ich stricke gemeinsam in einer Gruppe (durch Alterszentrum organisiert). Mit einer Bewohnerin vom Alterzentrum spaziere ich im Quartier, manchmal kochen wir im Mehrzweckraum (man darf Wünsche angeben). Ich nehme auch gerne am Programm vom Alterszentrum teil.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Ich habe nie gross Kontakte gehabt. Die Freizeit habe ich vor allem mit meinem Mann verbracht.
  • [H3] Mit wem verbringen Sie am meisten Zeit?
  • [H3] Mit meiner Nichte. Sie besucht mich immer am Montag. Sie unterstützt mich z.B. beim Geld holen. Im Alterszentrum habe ich mit einer Bewohnerin viel Kontakt.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Ich habe eigentlich keinen Wunsch, denn ich habe alles was ich brauche. Wenn man nicht mehr gut gehen, sitzen und bewegen kann, dann kann man sich auch nicht mehr viel wünschen...
  • [H3] Yvette, 86, Dübendorf
  • [H3] Als Frau Sauge (86) im Dezember 2021 nach einem Sturz im Spital ist, muss der Sohn rasch handeln. Die Gesundheit lässt es nicht mehr zu, dass sie in ihre Wohnung in Kloten zurückkehren kann. Am liebsten hätte der Sohn seine Mutter in eine Alterswohnung oder -heim in Zürich geholt damit sie in seiner Nähe ist. Doch ein solcher Umzug in eine städtische Einrichtung ist nur möglich, wenn man mindestens zwei Jahre in der Stadt Zürich gelebt hat. Private Einrichtungen in der Nähe waren alle vollkommen ausgebucht.
  • [H3] Der Sohn hat im Internet nach Altersinstitutionen mit freien Plätzen gesucht. Dabei ist er auf unsere Plattform www.home60.ch gestossen und hat einen Suchauftrag ausgefüllt. Da wir mit verschiedenen Institutionen vernetzt sind, konnten wir ihm diverse Adressen angeben, wo es noch freie Plätze hatte. Schlussendlich sind sie in einer Altersresidenz in Dübendorf fündig geworden. Dübendorf liegt genau zwischen dem Wohnort des Sohnes und der Tochter. Frau Sauge hat ein Einzelzimmer mit einem eigenen Badezimmer. Das ist ihr wichtig, damit sie eine gewisse Unabhängigkeit bewahren kann. Das erleichtert ihr das Einleben am neuen Ort. Die Kinder sind froh, dass ihre Mutter seit dem Umzug in die Altersresidenz gut aufgehoben ist. Die gute Betreuung vor Ort schätzen Mutter und Sohn sehr.
  • [H3] Sind Sie in einer ähnlichen Lage? Dann unterstützen wir Sie gerne. Füllen Sie einfach auf unserer Website www.home60.ch einen Suchauftrag aus. Anschliessend melden wir uns bei Ihnen.
  • [H3] Thomas, 63, Winterthur
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Mehrgenerationenhaus
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in ein Mehrgenerationenhaus?
  • [H3] Meine Frau und ich haben über 30 Jahre in Winterthur in einem eigenen Haus gelebt. Meine Frau hatte mit 46 Jahren eine Hirnblutung und ist seither gehbehindert. Wir wussten, dass wir - sobald die Kinder gross sind - in eine barrierefreie Wohnung umziehen und nicht in einem Haus mit Treppen leben möchten. Etwa zwei Jahre vor der Fertigstellung wurde ich auf dieses Mehrgenerationenhaus aufmerksam. Uns haben vor allem die ökologische Bauweise, autoarmes Wohnen und gute ÖV-Anbindung angesprochen. Heute finde ich das selbstverwaltete Wohnen und den damit verbundenen Kontakt zu Nachbarinnen und Nachbarn sowie das altersdurchmischte Wohnen genauso wichtig. Klar, es ist auch schon vorgekommen, dass ich mich über Kinderlärm geärgert habe. Aber alles in allem finde ich es schön und wichtig, dass es auch Kinder hier hat.
  • [H3] Welche Eigenschaften sollte ein Mehrgenerationenbewohner/in für diese Art von Wohnen mitbringen?
  • [H3] Man sollte ein offener Typ sein und sich gerne engagieren. Bei neuen Mietern wird deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mitarbeit im Rahmen der Selbstverwaltung erwartet wird. In Arbeitsgruppen werden Aufgaben, Arbeitsteilung und Probleme besprochen und falls nötig für einen Entscheid an einer der 6 – 8 Mitgliederversammlungen pro Jahr vorbereitet.
  • [H3] Wenn Sie etwas an der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Eigentlich stört mich nichts, einzig dass meine Wohnung ein wenig dunkel ist. Ich habe mir das Wohnen/Leben in einem Mehrgenerationenhaus in der Planungsphase ziemlich genau so vorgestellt, wie es ist. Da ich eher ein ungeduldiger Typ bin, stören mich manchmal die langwierigen Entscheidungsprozesse ein wenig. Aber das ist halt der Preis der demokratischen Mitwirkung.
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Ich bin ein leidenschaftlicher Reparateur. Da ich ursprünglich Feinmechaniker gelernt habe und auch über gute Kenntnisse im Elektrobereich verfüge, gibt es viele Reparaturen, die ich in unseren eigenen Werkstätten ausführen kann. Ich bin zudem im Reparaturteam der Siedlung tätig und kümmere mich um die Behebung von Mängeln in der Siedlung. Mit drei weiteren Bewohnern haben wir zudem einen Brauereiverein gegründet, um unser eigenes „Giesserbräu“ zu brauen. Um nach der Pensionierung und dem Verlust der Arbeitskollegen und -kolleginnen auch ausserhalb der Siedlung Kontakte pflegen zu können, bin ich einem Vespaclub beigetreten.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Als wir unser eigenes Haus hatten, wohnten wir in einem super Quartier mit guten nachbarschaftlichen Kontakten. Ich habe aber mit dem Umzug ins Mehrgenerationenhaus einen Schnitt gemacht und pflege keine Kontakte mehr im alten Quartier. Meine Frau hingegen trifft sich immer noch regelmässig mit unseren früheren Nachbarinnen. Ich habe hier viele gute Kontakte, unter anderem auch durch die Reparaturarbeiten in den verschiedenen Wohnungen der Siedlung. Um den Kontakt und den Austausch mit Nachbarinnen und Nachbarn zu fördern, gibt es in unserem Hausteil einmal pro Monat ein unkompliziertes gemeinsames Essen im Gemeinschaftsraum, bei dem alle ihr eigenes Essen mitbringen.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Ich sehe meine Zukunft auf jeden Fall hier. Ich möchte nicht mehr wegziehen.
  • [H3] Ist eine Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus für jedermann/frau erschwinglich oder gibt es finanzielle Hürden? Z.B. Eigenkapital?
  • [H3] Man muss Genossenschafter werden und einen Genossenschaftsanteil zahlen. Zusätzlich muss für die Wohnung ein Pflichtdarlehen in der Grössenordnung von 10% des Wohnungswertes gewährt werden. Dafür sind die Mietpreise deutlich günstiger als in den angrenzenden Liegenschaften, insbesondere wenn man die zusätzlich nutzbaren Gemeinschaftsräume und Werkstätten berücksichtigt. Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich hier sehr gut.
  • [H3] Peter, 76, Winterthur
  • [H3] Was ist Ihre heutige Wohnform?
  • [H3] Mehrgenerationenhaus
  • [H3] Was war der Grund für den Eintritt in ein Mehrgenerationenhaus?
  • [H3] Bevor ich hierhergezogen bin, wohnte ich mit meiner Frau in Uster in einer Eigentumswohnung. Unsere Tochter hat mir vor ein paar Jahren erzählt, dass in Winterthur ein Mehrgenerationenhaus gebaut wird, welches selbstverwaltet ist wie das Haus wo wir früher mit den Kindern gewohnt haben. Wir haben mit unserer Tochter den Bauplatz in Winterthur angeschaut. Unsere Tochter und der Schwiegersohn waren an einer Wohnung im Mehrgenerationenhaus interessiert. Ich war zuerst zurückhaltend. Aufgrund des Weges von Uster nach Winterthur um die Enkel zu besuchen, entschieden wir uns auch für eine Wohnung. Ich bin positiv überrascht welche Möglichkeiten das Mehrgenerationenhaus bietet. Alle drei Generationen von uns wohnen hier (meine Frau und ich, Tochter und Enkel).
  • [H3] Welche Eigenschaften sollte ein Mehrgenerationenbewohner/in für diese Art von Wohnen mitbringen?
  • [H3] Man sollte flexibel sein. Mitwirkung und Mitbestimmung sind wichtig. Jeder der älter als 19 Jahre ist, hat eine Stimme bei den Versammlungen.
  • [H3] Wenn Sie etwas an der Infrastruktur oder den sozialen Kontakten ändern könnten, was wäre es?
  • [H3] Ich war die letzten Jahre im Vorstand und habe nebst den positiven auch die negativen Seiten des Mehrgenerationenhauses erlebt. Die Senioren haben sich hier in der Siedlung sofort gefunden, z.B. durch den „Zischtigsclub“ der Senioren wo wir über Anliegen des Zusammenwohnens aber auch über Themen ausserhalb des Mehrgenerationenhauses sprechen. Die 30-60 Jährigen brauchten länger bis sie sich gefunden haben. Aktivitäten die generationenübergreifend sind, gibt es eher selten (2-3 Anlässe pro Jahr).
  • [H3] Welches sind Ihre Hobbies?
  • [H3] Mein grösstes Hobby sind die Enkel wobei wir nicht einen regelmässigen „Enkeldienst“ haben. Ich finde Grosselternzeit super. Teilweise sehe ich die Enkel mehr als früher meine eigenen Kinder da ich früher wegen dem Beruf oft verplant war. Ich bin ein grosser Filmfan und gehe oft ins Kino. Ich habe die Filmabende im Mehrgenerationenhaus aufgezogen (das Seniorenkino welches es inzwischen nicht mehr gibt, das Kinderkino und das Kino für alle). Zudem lese ich gerne.
  • [H3] Wie haben sich durch den Wegzug von Ihrem Zuhause die sozialen Kontakte zu Freunden, Nachbarn, Familie verändert?
  • [H3] Zu Uster habe ich wegen dem Film immer noch Kontakt. Meine Frau hat die sozialen Kontakte zu Uster ebenfalls beibehalten. Hier im Mehrgenerationenhaus haben sich neue Türen geöffnet und ich habe viele neue Kontakte. Unser Hausteil trifft sich seit neustem einmal im Monat zum gemeinsamen Essen im Restaurant des Mehrgenerationenhauses.
  • [H3] Für das Alter wünsche ich mir…
  • [H3] Ich möchte hierbleiben. Wir wollten in der Planung eine Dependance von einem Pflegeheim in unsere Siedlung integrieren damit Pflegebedürftige hier weiterwohnen können. Aus Platzgründen konnten wir diese Idee nicht umsetzen.
  • [H4] Annemarie, 65, Weiblich
  • [H4] Zu meiner Person
  • [H4] Ich biete / Ich suche
  • [H4] Nicole, 55, Weiblich
  • [H4] Zu meiner Person
  • [H4] Ich biete / Ich suche
  • [H4] Frauke, 65, Weiblich
  • [H4] Zu meiner Person
  • [H4] Ich biete / Ich suche
  • [H4] Elisabeth, 64, Weiblich
  • [H4] Zu meiner Person
  • [H4] Ich biete / Ich suche

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